Bündnis für Mobilität

Gemeinsam die
Mobilität der Zukunft
gestalten

Die Mobilität von Menschen und Gütern ist eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg. Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland, Deutschlands verkehrlich dichtester Ballungsraum und seit jeher ein zentrales Drehkreuz für den Austausch von Waren und Dienstleistungen in Europa.

Straßen und Schienenwege in Nordrhein-Westfalen haben jedoch längst die Belastungsgrenze erreicht und in Teilen schon überschritten. Um den dringend notwendigen Erhalt, den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur möglichst zügig und effizient umsetzen zu können, müssen Möglichkeiten zur Beschleunigung und Vereinfachung von Planungs- und Bauprozessen gefunden werden. Zugleich gilt es, mehr Akzeptanz für Verkehrsprojekte zu schaffen, die Potenziale der Digitalisierung sowie Vernetzung aller Verkehrsträger besser auszuschöpfen und Mobilität noch stärker vom Nutzer her zu denken.

Das „Bündnis für Mobilität“ unter Federführung des Verkehrsministeriums in Nordrhein-Westfalen ist bewusst breit aufgestellt, um den Verkehr von morgen mitzugestalten und neue, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu realisieren. Dies gelingt nur im Zusammenspiel vieler Akteure, unter dem Motto #vorankommenNRW.

Infrastruktur ausbauen

Nordrhein-Westfalen braucht neue Mobilitätslösungen, um sich als Wirtschaftsraum im Wettbewerb behaupten zu können. Im Personen- und im Güterverkehr besteht großer Bedarf an besserer und zusätzlicher Infrastruktur. Für die Vernetzung der Verkehrsträger sind innovative Konzepte erforderlich. Das Bündnis für Mobilität setzt hier an und sucht neue Wege für die Gestaltung eines zukunftsfähigen Verkehrs.

Akzeptanz schaffen

Ohne Akzeptanz in der Bevölkerung lassen sich große Infrastrukturprojekte heutzutage nicht mehr realisieren. Ein Ziel des „Bündnisses für Mobilität“ ist es, die Menschen frühzeitig in die Planung und Umsetzung einzubinden. Eine intensive Beteiligung soll sicherstellen, dass die Interessen der Öffentlichkeit berücksichtigt werden und es einen breiten Konsens für Ausbau- und Modernisierungsvorhaben gibt.

Visionen verwirklichen

Die Anforderungen an Mobilität haben sich grundlegend verändert. Heute sind zunehmend individuelle, integrierte und vernetzte Angebote gefragt. Die Akteure in Nordrhein-Westfalen gehen auf diese Anforderungen ein. Sie denken Mobilität verstärkt von den Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft her und entwickeln neue Modelle für die Mobilität der Zukunft.

Zukunft denken

Auf dem Weg zu einer modernen Mobilität der Zukunft nutzt Nordrhein-Westfalen die enormen Chancen der Digitalisierung und Vernetzung. Schon heute laufen innovative Projekte, die Entwicklungen vorantreiben und so den Grundstein für eine leistungsstarke Mobilität legen sollen. Intelligente Verkehrsführung, automatisiertes Fahren, digitale Komponenten – neue Konzepte schaffen Veränderungen.

Bündnis für Mobilität

Nordrhein-Westfalen
voranbringen

Das Memorandum: Eckpunkte für
die gemeinsame Zusammenarbeit

Die Basis für die gemeinsame Arbeit im „Bündnis für Mobilität“ bildet ein von der gesamten Landesregierung in Nordrhein-Westfalen getragenes Memorandum. Das Papier, das die Unterschriften aller Mitglieder des Landeskabinetts trägt, wurde am 19. Februar 2018 in Düsseldorf von rund 60 Partnern unterzeichnet. Weitere Partner sind seitdem dem Bündnis beigetreten. Im Memorandum sind die wesentlichen Ziele der Zusammenarbeit festgelegt. Dazu zählen:

  • Bewusstsein wecken: Das „Bündnis für Mobilität“ will das Verständnis für die Bedeutung einer funktionierenden Infrastruktur stärken und die Vorteile für Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft hervorheben.
  • Planung beschleunigen: Ein zentrales Anliegen der Partner ist es, Möglichkeiten zur Beschleunigung und Vereinfachung von Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozessen zu identifizieren und ihre Umsetzung voranzutreiben.
  • Akzeptanz schaffen: Die Akteure wollen die Entwicklung und Anwendung frühzeitiger Beteiligungsformate bei lnfrastrukturprojekten anstoßen und ihre praktische Erprobung begleiten.
  • Regional vernetzen: Im „Bündnis für Mobilität“ sollen verstärkt regionale Bündnisse für Mobilitäts-lnfrastrukturvorhaben angeschoben und damit etabliert werden.
  • Neue Chancen der Digitalisierung und Vernetzung sollen möglichst früh genutzt werden, um Nordrhein-Westfalen zu einer Modellregion für Mobilität 4.0 und zu einem Ort zu entwickeln, an dem neue Technologie und Dienste erforscht, getestet, produziert und frühzeitig angewendet werden.

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