Partnerstory

Projekt 46sieben:
Regionales Bündnis gegründet

Fünf Herren mittleren Alters stehen zusammen, sie tragen Anzuge und lächeln in die Kamera.

Hohes Pendleraufkommen, enormer Durchgangsverkehr und Belastung von Anwohnern und Umwelt: Straßen.NRW plant den Lückenschluss der A46 von der Anschlussstelle Hemer in Iserlohn und der A445 bei Arnsberg-Neheim in Südwestfalen. Das Projekt 46sieben soll künftig die Region entlasten und gleichzeitig das Autobahnnetz und Verbindungen zur Metropolenregion Ruhrgebiet verbessern.

Gefordert wird diese Verbindung bereits seit 40 Jahren, etliche Trassenvarianten sind seitdem vorgeschlagen und wieder verworfen worden – mögliche Umbaubelastungen für Anwohner und Umwelt formen den Lückenschluss zu einer enormen Aufgabe. Um sich dieser Herausforderung zu stellen, haben sich 15 lokale Partner zu einem regionalen Bündnis für Mobilität zusammengeschlossen: Neben den IHKen Arnsberg und Hagen sind auch der Hochsauerlandkreis, der Kreis Soest, der Märkische Kreis, die Handwerkskammer Südwestfalen, Kreishandwerkschaften, DGB, Wirtschaftsinitiativen und die Bürgerinitiative Pro A 46 beigetreten. Gemeinschaftlich planen sie ein Kommunikationskonzept und die Rekrutierung weiterer Unterstützer.

Bürgerbeteiligung von Anfang an

„Das Projekt ist eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen in Südwestfalen“, betont Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Das landesweite Bündnis für Mobilität dient als „Dach“ für die regionalen Bündnisse im Land. Ziel ist es, die Bürger frühzeitig einzubinden und so die Akzeptanz für Bauvorhaben zu erhöhen. Wir wollen einerseits zeigen, dass wir die Sorgen der Bürger ernst nehmen, andererseits den vielen stillen Befürwortern eine Stimme geben.“

Aus diesem Grund plant Straßen.NRW einen frühzeitigen Austausch zum Projekt 46sieben im Rahmen eines Planungsdialogs. Bereits vorab fanden Vorgespräche mit Akteuren aus der Region, eine Bürgerumfrage und ein Workshop statt, deren Ergebnisse als Grundlage für den Planungsdialog dienen. 

Vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan 2030

Der Gesetzgeber hat im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen eine vierstreifige A46 von Hemer bis Menden und als Fortführung eine dreistreifige B7 als Verbindung von Menden bis Arnsberg ausgewiesen. Bei der anstehenden Planung soll der genaue Verlauf der Trasse festgelegt werden.

Im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen ist der Lösungsansatz im Vordringlichen Bedarf eingestuft. Er soll Ortschaften entlasten, Pendler und Zulieferer von Unternehmen schneller an ihr Ziel bringen und dabei die Umwelt und Anwohner in der Region entlasten. 

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