Projekte und regionale Bündnisse

Ein Bündnis – zwei Säulen:
Projekte für leistungsfähige Infrastruktur und vernetzte Mobilität

Das Bündnis für Mobilität gründet auf zwei Säulen: Es unterstützt regionale Bündnisse für die Modernisierung und Weiterentwicklung der Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen und stellt sich mit Nutzern, Anbietern und Wissenschaftlern den Herausforderungen von Digitalisierung und Vernetzung.

Erst reden – dann planen. Infrastrukturprojekte können deutlich schneller abgeschlossen werden, wenn die Menschen vor Ort sowie unterschiedliche Interessenvertreter von Beginn an in die Planungen einbezogen werden. Das sorgt rechtzeitig für breite Akzeptanz.

Die Digitalisierung und die Vernetzung unserer Verkehrswege und Verkehrsträger werden durch intelligente Steuerung dabei helfen, bestehende Kapazitäten effizient zu nutzen. Um individuelle Mobilität für alle zu gewährleisten gilt es, die Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung aller Verkehrsträger besser auszuschöpfen.

Teilregion verbinden

Regionales Bündnis B508/B62 (Route 57)

Die Regionen Siegerland und Wittgenstein sind verkehrlich nur unzureichend miteinander verbunden. Der Industriestandort Wittgenstein leidet massiv unter der schlechten Anbindung an das Fernstraßennetz. Erste Betriebe haben bereits Produktionen verlagert und Niederlassungen außerhalb von NRW gegründet. Eine intelligente Kombination von Ortsumgehungen, verbunden mit einem Ausbau der B508 und der B62 von Kreuztal nach Erndtebrück, gibt Unternehmen wieder Zukunftssicherheit, erleichtert das Pendeln der Beschäftigten und entlastet die Anwohner der überfüllten Ortsdurchfahrten. Vor Ort machen sich Politik, Verwaltungen, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft gemeinsam für die Route 57 stark. Bis 2030 sollen in allen Abschnitten spürbare Baufortschritte erzielt bzw. erste Teilabschnitte fertiggestellt sein.

Weiterlesen

Digitale Vernetzung

ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Das Verkehrsministerium NRW will gemeinsam mit Verkehrsverbünden und -unternehmen digitale Technologien im ÖPNV vorantreiben und hat die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW ins Leben gerufen. Diese bündelt Know-how, erschließt bereits heute vorhandene Datenströme und weist den Weg zu einer umfassenden digitalen Vernetzung des Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, allen Bus- und Bahnkunden in NRW eine moderne, einheitliche und durchgängige Informations- und Dienstleistungslandschaft anzubieten, die eine individuelle flexible Mobilität ermöglicht. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren insgesamt mehr als 30 Einzelprojekte zur Digitalisierung des Nahverkehrs umgesetzt werden.

Weiterlesen

Elektronisches Tarifmodell

nextTicket

Mit dem Praxistest nextTicket ist beim VRR ein neues elektronisches Tarifmodell getestet worden, bei dem Fahrtstrecken kilometergenau abgerechnet werden. Ziel ist es, Tarifstrukturen zu vereinfachen und Kunden den Zugang zum Nahverkehr zu erleichtern. Hierzu gehören insbesondere digitale Tarifmodelle, die auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und einen einfachen Zugang zum Nahverkehr ermöglichen. Mit nextTicket benötigen Fahrgäste für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur noch ihr Smartphone und die entsprechende App – die Suche nach dem richtigen Tarif vor Fahrtantritt entfällt. Vor Fahrtbeginn checken die Kunden über ihr Smartphone ein, an der Zielhaltestelle checken sie wieder aus. Die Fahrpreisberechnung erfolgt automatisch zum günstigsten Tarif.

Weiterlesen

Bündnis mit Unternehmern

#GemeinsamMobil für Duisburg und den Niederrhein

Duisburg und der Niederrhein zählen zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten für die Versorgung von Rheinland und Ruhrgebiet. Bauprojekte und Sanierungen stehen unter anderem für die A40, die A59 und das Kreuz Kaiserberg sowie den Ruhrorter Brückenzug an. Sie sollen bis 2022 abgeschlossen oder soweit vorbereitet sein, dass die Realisierung unmittelbar danach erfolgen kann. Um für mehr Akzeptanz für die zahlreichen anstehenden Infrastrukturprojekte zu werben, engagiert sich die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer gemeinsam mit Unternehmern, Verbänden und öffentlichen Institutionen aus der Region im Bündnis „#GemeinsamMobil für Duisburg und den Niederrhein“.

Weiterlesen

Zukunftsnetz Mobilität

Zukunftsnetz Mobilität NRW

Mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW hat das Land Nordrhein-Westfalen ein wirksames Unterstützungssystem für seine Kommunen geschaffen, um eine nachhaltige und moderne Mobilitätsentwicklung zu fördern. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige und sichere Kommunen zu schaffen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu gewährleisten. Vier regionale Koordinierungsstellen stehen den Städten und Gemeinden dabei als Berater zu Verfügung. Sie helfen, ein kommunales Mobilitätsmanagement zu etablieren und einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zu gewährleisten. Zentraler Schwerpunkt der Koordinierungsstellen ist die Prozessberatung vor Ort zur Etablierung eines Mobilitätsmanagements innerhalb kommunaler Verwaltungen.

Zur Projektwebsite

eTicketing

Grenzüberschreitendes eTicketing

Einfach, nahtlos und transparent – so soll der öffentliche Nahverkehr nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch über die Landesgrenze hinweg funktionieren. An der Grenze ändern sich nicht nur die Sprache, sondern auch Ticketsysteme und Tarife. Um das grenzüberschreitende Reisen für den Fahrgast so einfach wie möglich zu gestalten, wird zwischen Aachen und der niederländischen Provinz Limburg ein Pilotversuch zum grenzüberschreitenden eTicketing durchgeführt. Die entsprechende technische Lösung dafür hat der Aachener Verkehrsverbund zusammen mit Partnern aus den Niederlanden und Luxemburg im Rahmen des Horizon-2020-Projekts „European Travellers Club“ entwickelt.

Weiterlesen

Rheinquerung

Das Projekt Rheinspange 553

Der Ballungsraum Köln-Bonn ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt. Um die Region zu entlasten, stuft der Bundesverkehrswegeplan 2030 den Bau einer neuen Autobahnquerspange (A553) zwischen der A59 und der A555 zwischen Köln und Bonn in den „Vordringlichen Bedarf“ ein.

Wo die A553 künftig genau verlaufen und wie die neue Rheinquerung konkret aussehen könnte, wird unter Beteiligung der Menschen der Region in den kommenden Jahren erarbeitet. Die nächsten Planungsschritte bestehen in der Grundlagenermittlung und der sogenannten Vorplanung, an deren Ende die Linienfindung steht.

Weiterlesen

A40-Brücke

Neubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp

Die Autobahn A40 verbindet das Ruhrgebiet mit dem Niederrhein und den Niederlanden. Sowohl für die Bewohner der Region, als auch für die Wirtschaft ist sie von großer Bedeutung. In Duisburg führt die Autobahn A40 über den Rhein. Die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp wurde im Jahr 1970 erbaut, heute stößt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Um die zentrale Verbindung über den Rhein zu sichern und an das gestiegene Verkehrsaufkommen anzupassen, plant und realisiert die DEGES den Bau der neuen, leistungsfähigeren Brücke sowie den achtspurigen Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen.

Weiterlesen

S-Bahn Köln

Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln

Der Großraum Köln wächst seit Jahren. Die steigenden Einwohnerzahlen und die ausgeprägten regionalen Verflechtungen führen zu immer stärkeren Verkehrsbelastungen, auf den Straßen und auch auf der Schiene. Mit dem Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln wollen das Land Nordrhein-Westfalen, der Nahverkehr Rheinland (NVR) und die Deutsche Bahn gemeinsam mit den beteiligten Partnern für eine moderne, metropolengerechte Mobilität in einer der attraktivsten Großstädte Deutschlands sorgen. Im Februar 2019 unterzeichneten die Projektpartner mehrere Planungsvereinbarungen für den Bau der Westspange, zum Ausbau des Kölner Hauptbahnhofs und der S 11. Das Land NRW und NVR finanzieren die Planungen mit rund 100 Millionen Euro.

Weiterlesen

Unternehmerinitiative

Regionales Bündnis Masterplan A45

Die A45 hat sich seit ihrer Fertigstellung in den 1970er-Jahren zu einer der wichtigsten Verkehrsachsen zwischen Nord- und Süddeutschland entwickelt. Gleichzeitig ist sie die „Lebensader“ für die anliegenden Wirtschaftsräume. Damit diese Funktion erhalten bleibt, wird die A45 bis zu Jahr 2032 erneuert und zukunftsfähig ausgebaut. Die Industrie- und Handelskammern sowie weitere Partner aus der Region unterstützen das Projekt mit dem Masterplan A45.

Weiterlesen